partner von jupa-gt.de & bauteil5.de
kontakt | impressum
streetsoccer-liga.de

Inhalt
 
Sparda-Bank
 
Tabelle - 1. Liga
1 JuPa-Team 0 0
2 SV Romans 0 0
3 Gasmjas 0 0
4 Goldclub 0 0
5 Porto Power 0 0
6 Asphaltkicker 0 0
7 Streetstarz 67 0 0
8 FC G-Town 0 0
9 SV Kuehlschrank 0 0
10 FC Froebel 0 0
 
Tabelle - 2. Liga
1 SV Fahrradkette 0 0
2 Dream Team 0 0
3 Football one 0 0
4 Team Indoor 0 0
5 Pistoleros 0 0
6 Lattenk(n)icker 0 0
7 Real Life Espelkamp 0 0
8 FC Nankatsu 0 0
9 As Pirin 0 0
10 FC G-Town II 0 0
 
Tabelle - 3. Liga
1 EA Sport Player 0 0
2 FC G-Town III 0 0
3 Mannschaft 8 0 0
4 Mannschaft 7 0 0
5 Mannschaft 6 0 0
6 Mannschaft 5 0 0
7 Mannschaft 4 0 0
8 Mannschaft 3 0 0
9 Mannschaft 2 0 0
10 Mannschaft 1 0 0
 
Tabelle - 4. Liga Gruppe 1
1 FV Kuehltown 0 0
2 FC G-Town IV Notelf 0 0
3 SPX Fighter 0 0
4 SV Kuehlschrank II 0 0
5 FC Tabellenfuehrer 0 0
6 EA Sport Player 0 0
7 Mannschaft 2 0 0
8 Mannschaft 1 0 0
 
Tabelle - 4. Liga Gruppe 2
1 Mannschaft 8 0 0
2 Mannschaft 7 0 0
3 Mannschaft 6 0 0
4 Mannschaft 5 0 0
5 Mannschaft 4 0 0
6 Brockweg Juniors 0 0
7 SV Romans II 0 0
8 FC Fröbel Juniors 0 0
 
Tabelle - Junior-Liga West
1 Mannschaft 8 0 0
2 Mannschaft 7 0 0
3 Mannschaft 6 0 0
4 Mannschaft 5 0 0
5 Mannschaft 4 0 0
6 Mannschaft 3 0 0
7 Mannschaft 2 0 0
8 Mannschaft 1 0 0
 
Tabelle - FIFA - Liga
7 Mischo K. 18 +8
8 Agit Celik 18 +1
9 Deniz H. 15 +5
10 Yusuf K. 13 -2
11 Maiki Büyüksal 11 -16
12 Ergin Rama 10 +3
13 Isa Demircan mB 9 -2
14 Phil C. 9 -5
15 Gerd Ebbing 4 -10
16 Ersan Zumberi 3 +2
17 Isa Demircan mG 3 0
18 Benjamin Georg 3 -1
19 Uwe Burchhardt 2 -11
20 Bislim Gashi 2 -21
21 Florian K. 0 0
22 Kevin Schmidt 0 -9
23 Ninib Toma 0 -13
 
Von Gerd
Mittwoch - Juni - 15.06.2011 - 14:36 Uhr
Hits: 2073
Die Liga - Unser Konzept

1. Streetsoccer-Liga – Die Grundidee

Streetsoccer wird in Gütersloh seit 2004 von der mobilen Jugendarbeit angeboten. Gespielt wird in einer 14 x 18 Meter umfassenden Arena, die durch eine Rund-um-Bande und Netzen zu allen Seiten geschlossen ist. Dadurch ist diese Form des Fußballspiels von sehr hoher Geschwindigkeit und dementsprechend kraftraubend. Ein Spiel dauert 2 x 15 Minuten und ein Team besteht aus drei Spieler/-innen plus beliebig vielen Wechselspieler/-innen.

Seit 2005 gibt es die Gütersloher Streetsoccer-Liga. Diese Idee kommt ursprünglich aus dem Gütersloher Jugendparlament. In einer Punkterunde spielen selbstorganisierte Jugendteams in vier Spielklassen um Tore, Punkte und die Meisterschaft.

Die Saison beginnt mit einem Hallenturnier um den Ligapokal im März. Zwischen Oster- und Sommerferien folgt die Frühjahrsrunde. In den Sommerferien ist Pause und danach startet die Herbstrunde, die bis zu den Herbstferien abgeschlossen ist. Im November ist noch einmal ein Ligapokalturnier in der Halle mit der Ehrung der Siegerteams als Abschluss des Jahres. Im Herbst 2010 wurde erstmals der Winter Cup gestartet. Hier spielten 10 Teams mit insgesamt 100 Spielern von November bis Februar in einer Soccerhalle um eine Meisterschaft. Mit dem Winter Cup ist die Streetsoccer-Liga ein ganzjähriges durchgängiges Angebot.

Die Ligaspiele werden in der Regel freitags auf dem Schulhof der Paul-Gerhardt-Schule ausgetragen. Dieser Rahmen reicht inzwischen nicht mehr aus, so dass andere Wochentage hinzugenommen wurden. Ein Teil der Spiele wird auf zwei vom DFB errichteten Kleinspielfeldern ausgetragen. Allerdings sind diese Anlagen bei den Jugendlichen nicht so beliebt wie die mobile Streetsoccer-Arena.

Die Bildung einer Mannschaft erfolgt eigenständig z.B. in einer Jugendeinrichtung oder Wohnsiedlung, auf einem Bolzplatz oder in der Schulklasse sowie im Freundeskreis oder Sportverein. In der Liga können sowohl Jungen als auch Mädchen mitspielen. Allerdings sind bisher kaum Mädchen dabei und darin liegt eine Herausforderung für die Zukunft. Im Sommer 2010 konnte so auch erstmals eine Mädchenstadtmeisterschaft durchgeführt werden und im Mai 2011 starteten 6 Teams in die neue Mädchen-Liga.

Die Liga ist kontinuierlich gewachsen. An der Spielrunde im Frühjahr 2010 haben 192 Spieler in 23 Teams teilgenommen. In der Herbstrunde waren es 244 Spieler in 31 Teams. Die Nachfrage steigt stetig und bei entsprechender finanzieller Ausstattung ist ein weiterer Ausbau des Projektes möglich.


2. Die Zielgruppe

Streetsoccer ist eine Maßnahme der mobilen Kinder- und Jugendarbeit und versucht primär für und mit gefährdeten Jugendlichen, also z.B. allein gelassenen, extremistischen, arbeitslosen, suchtgefährdeten, aggressiven oder bereits delinquenzbelasteten Jugendlichen und Jugendlichen mit lebensresignativen Tendenzen (Sinnkrise), Angebote zu entwickeln. Auf der anderen Seite zielt mobile Jugendarbeit darauf ab, gesellschaftliche Ausgrenzungsprozesse von Jugendlichen allgemein zu verhindern oder rückgängig zu machen und niedrigschwellige Angebote „für alle“ zu machen (Konzept der mobilen Jugendarbeit in Gütersloh).

Diesem konzeptionellen Anachronismus begegnet die mobile Jugendarbeit Gütersloh, indem Angebote für sehr viele Jugendliche und große Gruppen initiiert werden, so dass eine Teilnahme sowohl von belasteten (s.o.) Jugendlichen aber auch von ganz durchschnittlichen „normalen“ Jugendlichen möglich gemacht wird. Auf eine Mischung von sehr unterschiedlichen Gruppen wird Wert gelegt und es wird auf eine umfassende Beteiligung der Jugendlichen gesetzt. So wird Ausgrenzung verhindert und Integration bewirkt. Durch den Betrieb der Streetsoccer-Liga wurden mit diesem Ansatz nachweisbar gute Ergebnisse und positive Wirkungen erzielt.


3. Die Ziele - Ein sportliches Angebot in pädagogischer Absicht

Gewaltvorbeugung
Fußball ist ein körperbetonter, durchaus aggressiver Sport. Somit sind auch beim Streetsoccer Aggressionen erlaubt, allerdings nur im Spiel und nur in der Arena und unter Einhaltung der Spielregeln. So dient Streetsoccer als Ventil für Aggressionen und dient damit der Vorbeugung von (Jugend-)Gewalt. Alle Mitarbeiter/-innen des Streetsoccerteams verfügen über eine qualifizierte Ausbildung und sind vor allem in den Bereichen Deeskalation und Konfliktmanagement geschult. Damit können heikle Situationen wie verbale und körperliche Gewalt mit den Beteiligten im Nachhinein angemessen aufgearbeitet werden.

Integration
Ein wichtiges Ziel von Streetsoccer ist die Integration der Jugendlichen in die Gesellschaft. Dabei gibt es nicht eine besondere Zielgruppe sondern die Liga ist offen für alle. So kommen Jugendliche aus ganz unterschiedlichen kulturellen und sozialen Milieus zusammen. Alle Schulformen sind vertreten. Die Altersspanne ist sehr weit: Die jüngsten gehen noch zur Grundschule und die älteren Spieler sind 20 Jahre und älter. Auch die fußballerische Spielstärke ist sehr unterschiedlich. Durch die Staffelung in vier Ligen ist niemand ausgeschlossen. Diese Vielfalt und die Mischung ganz unterschiedlicher Menschen erfordert ein gewisses Maß an Kompromissbereitschaft und Rücksichtnahme und bietet immer wieder Reizpunkte für pädagogisches Handeln. In diesem Projekt haben wir eine sehr große Vielfalt unter einem gemeinsamen Dach, also eine Entsprechung zur gesamten Gesellschaft.

Soziales Lernen
Durch diese Vielfalt ist es notwendig, unterschiedliche und manchmal gegenläufige Interessen auszugleichen. Die Spielregeln und die Regeln für das soziale Miteinander außerhalb der Arena müssen eingehalten werden. Das ist ein Lernprozess, der von den Mitarbeiter/-innen moderiert wird. Ganz wichtig ist der respektvolle Umgang miteinander, der nicht von allein kommt sondern in (kleinen) Schritten gelernt werden muss. So ist Streetsoccer auch ein Lernfeld für soziales Handeln.

Beteiligung
Die Spielregeln für den sportlichen Wettkampf, der Modus der Liga und die sozialen Regeln werden nicht von den Mitarbeiter/-innen oder der Leitung vorgegeben, sondern mit den Jugendlichen entwickelt. Die Wünsche und die Kritik der Jugendlichen wird sehr ernst genommen und in regelmäßigen Ligaversammlungen wird über Erneuerungen oder Veränderungen gemeinsam entschieden. Hier wird streng nach demokratischen Prinzipien vorgegangen. Jedes Team, egal in welcher Liga, hat eine Stimme bei Abstimmungen und an den Beratungen dürfen zwei Delegierte pro Team teilnehmen. Alle anderen dürfen zuhören. Dadurch ist Mitbestimmung strukturell festgelegt und demokratische Regeln werden gelernt.

Bewegung
In der Jugend- und Gesundheitsforschung wird immer wieder auf den Trend zu Bewegungsarmut und Übergewicht bei Kindern hingewiesen. Dieser Tendenz soll mit sportlichen Angeboten in der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit begegnet werden. So richtet sich dieses Angebot nicht nur an die sowieso fußballbegeisterten Jugendlichen. Durch Angebote im Rahmen der Ferienspiele und Kooperationen mit den Gütersloher Schulen und Jugendeinrichtungen wird dieses sportliche Angebot in die Breite getragen.

Streetsoccer ist somit Teil einer sozialpädagogischen Handlungsstrategie und keinesfalls als reine Sportveranstaltung oder gar als Konkurrenz zum organisierten Sport zu sehen. Der Sport wird hier als sozialpädagogische Methode genutzt. In unserem Projekt stärken die Jugendlichen ihr Selbstwertgefühl und entwickeln Ich-Stärke. Diesen Prozess unterstützen wir durch die Darstellungen auf unserer Internetseite. Hier werden die Jugendlichen präsentiert und hier werden ihre Fähigkeiten und ihr Können in den Vordergrund gerückt und das gilt nicht nur für den Sport. Durch Streetsoccer fühlen sich folglich auch in großem Umfang Jugendliche angesprochen, die klassische Vereinsangebote nicht erreichen. Umgekehrt ist es schon häufiger gelungen, Jugendliche über die Streetsoccer-Liga in den Vereinssport zu integrieren.


4. Das Team

Ca. 15 Mitarbeiter/-innen umfasst das Streetsoccer-Team, das von einem hauptamtlichen Mitarbeiter des Fachbereiches Jugend und Bildung (Mobile Jugendarbeit) geleitet wird. Die Zusammensetzung des Teams ist ähnlich vielfältig wie das Projekt an sich. Ein Teil des Teams hat früher selbst in der Streetsoccer-Liga gespielt und ist nach einem Lehrgang zum Team gekommen. Da diese Mitarbeiter/-innen nur unwesentlich älter sind als die Teilnehmer/-innen, bekommt das Projekt einen jugendeigenen Charakter, was wiederum höhere Ansprüche an die Qualifikation der Mitarbeiter/-innen stellt. Zur Ausbildung gehören ein dreitägiges Deeskalationstraining und eine zweitägige Gruppenleiterausbildung, wo grundlegende Kenntnisse der Kinder- und Jugendarbeit vermittelt werden. Die Aus- und Fortbildung wird von dem hauptamtlichen Mitarbeiter mit Unterstützung externer Fachkräfte durchgeführt. Die Tätigkeit im Streetsoccer-Team ist nebenberuflich. Den Mitarbeiter/-innen wird eine Aufwandsentschädigung gezahlt.
Um die Teilnahme von Mädchen am Streetsoccer zu fördern, wird der Frauenanteil im Mitarbeiter/-innenteam kontinuierlich erhöht. Neueinstellungen erfolgen ab Sommer 2010 grundsätzlich im Wechsel der Geschlechter.




 
Fotos
 
Spielplanübersicht
Hier findest Du die Spielplanübersicht.
 
Weißt Du noch...?

 
Ehrentafel
Deutsche Meisterschaft:
2014: Streetfighter FC
 
Meisterschaft
2015/2: FC Fröbel
 
Liga-Pokal
2015/1: FC Fröbel
 
Ligavereinspokal
2015: FC Fröbel
 
Winter-Cup
14/15: Streetkicker
 
Future-Cup
2015: FV Kühltown
 
Stadtmeisterschaft - 5er & 6er
2014: Hauptschule Nord
 
Stadtmeisterschaft - Mädchen
2014: Anne-Frank-Schule
 
ALLE SIEGER
 
Aktion
 
Gedenktafel

Verantwortlich für alle Inhalte: Gerd Ebbing, Fachbereich Jugend Gütersloh | © streetsoccer-liga.de
streetsoccer-liga.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.